Die Optische Wireless-Maus
Die meisten modernen Wireless-Mäuse setzen heute auf optische Verfahren, um eine Bewegung zu erkennen. Anstelle der Mauskugel der früheren mechanischen Mäuse vergleicht die optische Maus heute "Fotos" von der Oberfläche, auf der sie liegen. Aus den Veränderungen dieser Fotos berechnen die Mäuse die Bewegungsrichtung. Es gibt dabei zwei prinzipielle etablierte optische Verfahren: das eine arbeitet mit dem Licht von Leuchtdioden, das andere mit dem Licht von Laserdioden. Die optischen Lasermäuse gelten dabei als präziser. Unerklärliche Wanderungen des Mauszeigers, obwohl die Maus nicht bewegt wurde, werden bei den Lasermäusen nicht mehr berichtet. Optische Mäuse mit LED-Licht sind aber nicht prinzipiell unpräzise: Microsoft beweist das mit den BlueTrack-Mäusen, die auf Leuchtdioden setzen. Der Nachteil optischer Mäuse gegenüber den "alten" mechanischen Mäusen mit Mauskugel: auf Glastischen und Spiegelflächen funktionieren die optischen Mäuse in der Regel nicht. Wer eine optische Maus für Glastische sucht findet aber mittlerweile bei DarkField-Mäusen von Logitech eine Lasermaus-Lösung.